• Auf den Spuren des 2. Weltkriegs rund um Lammersdorf

    Wer heute in der Gemeinde Simmerath über die Feldwege zwischen Lammersdorf und Paustenbach wandert, mag sich kaum mehr vorstellen, dass hier im September 1944 schwere Kämpfe zwischen amerikanischen Truppen und der deutschen Wehrmacht tobten. Diese und andere Geschehnisse während des II. Weltkrieges in der Eifel vermittelt Ihnen ein History-Guide (Geschichtsführer), der Sie bei Ihrer Wanderung begleitet. Thema und Strecke können individuell besprochen werden.

  • Der Herr von St. Mokka

    „Erleben Sie eine Kirchenführung rheinischer Prägung und lauschen Sie unglaublichen Geschichten aus dem Land zwischen Kall und Rur. Furcht kennt man dort keine, sogar mit dem Aachener Bischof nimmt man’s auf. Und gleich zweimal gelingt der Clou. Denn der Eifeler Zaubertrank verleiht den unbeugsamen Dorfbewohnern ungeahnte Kräfte.“

  • Friedhof der Namenlosen

    27 Millionen Sowjetbürger verlieren in einem beispiellosen rassenideologischen Vernichtungskrieg ihr Leben. 5,7 Millionen Rotarmisten geraten in deutsche Kriegsgefangenschaft. 2.500 sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus 38 Kommunen des ehemaligen Regierungsbezirks Aachen warten darauf, ihre Identität zurückzuerhalten.

  • Geführte Wanderung auf dem Kall-Trail & dem Weg der Amerikaner

    Das Kalltal ist steil und tief und trennt die Ortschaften Vossenack und Schmidt. In diesem Tal fand der Angriff auf Schmidt statt, mehrfach. Der zweite Angriff, der noch heute als "Allerseelenschlacht" bekannt ist begann am 2.11.1944. Maßgeblich war die 28. US-Division mit den Regimentern 109., 110. und 112. beteiligt, wobei das 112. Vossenack besetzen und darüber hinaus das Kalltal und die Orte Kommerscheidt und Schmidt einnehmen sollte. Was hier geschah, muss man einfach vor Ort sehen und hören. Hier warten 8.5 km Natur und Geschichte auf Sie.

  • Grenzflüsse 1944 – 1945 | Erkundung mit dem Rad

    Im September 1944 gelang die Einnahme der Brücke von Arnheim zunächst nicht, die Bewohner der Städte Nijmegen, Venlo und Roermond waren Schauplätze harter Kämpfe und kurioser Ereignisse. Die Städte Jülich und Düren wurden in einer Nacht dem Erdboden gleich gemacht und die Schlacht um den Hürtgenwald verzögerte die Befreiung des Rheinlandes um mehrere Monate.

    All diese Städte wurden wieder aufgebaut und laden heute als Radwanderer ein, die Schönheiten am Fluss zu entdecken aber auch die Narben aufzuspüren.

    Entlang der Flüsse geht es mit dem Knotenpunktsystem und dem RurUfer-Radweg sicher über die Etappen. Eine Textsammlung und viele Hinweise auf Entdeckungen werden mitgeliefert.
    Möglichkeiten des Rücktransportes über die Rurtalbahn sind dokumentiert.

  • Grenzgänge West auf der Vennbahn

    Die Vennbahn als Bahnlinie zwischen Aachen und Luxemburg hatte in beiden Weltkriegen eine große Bedeutung. Heute ist die ehemalige Bahntrasse ein komfortabler Radwanderweg über 125 km. Er führt durch eine wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft, gibt aber auch Zeugnis von den Kriegsereignissen von 1940 bis 1945. Die Schlacht um Aachen, die ersten Alliierten auf deutschen Boden, die Hölle des Hürtgenwaldes, die Bedeutung des Rursees für den Kriegsverlauf, das Schicksal der Stadt St.Vith und die Ardennenoffensive.

    In der Begleitliteratur, auf der Strecke und in den Übernachtungsorten gibt es zahlreiche Texte und Hinweise, Besuchsorte und literarische Aufarbeitung.

    Startpunkt ist Aachen, Endpunkt ist Troisvierges. Mit dem Zug geht es bis Ettelbrück, einem Städtchen in Luxemburg, das sich auch nach 70Jahren mit dem Namen seines Befreiers „General Patton“ schmückt.

    Von dort aus ist die Weiterreise und der Rücktransfer nach Aachen möglich.

  • Wanderung auf den Spuren des Westwalls - im Bunkerfeld des Waldgebietes "Der Buhlert"

    Im Waldgebiet "Der Buhlert" lassen sich noch heute gut erhaltene Bunkeranlagen des Westwalls, eines der größten militärischen Bauwerke des 2. Weltkrieges im Bereich der Rureifel, entdecken und erkunden.
    Im Verlauf der Wanderung lernen Sie den Westwall mit seinen Bunkern aus ungewöhnlichen Blickwinkeln kennen. An ausgesuchten Punkten gibt es Fakten und Geschichten zur Vorgeschichte und Entstehung des Westwalls sowie zum Ablauf des Kriegsgeschehens in der Region.

  • Historisch-Literarischer Wanderweg - Hürtgenwald 1938 -1947

    Erleben Sie die Geschichte der sieben Historisch-Literarischen Wanderwege und genießen Sie die Gastfreundlichkeit der Rureifel. Auf den 2,5 bis 9,5 Kilometer langen Wanderwegen finden Sie historische Punkte zu den Kämpfen im Hürtgenwald, während des Zweiten Weltkrieges. Um weitere Informationen auf den Wegen zu erhalten, können Sie sich optional einen History-Guide hinzubuchen, der Ihnen die Geschehnisse auf den Wanderwegen näher bringt.

  • Kreuzweg des Friedens

    REGIO ORATIO möchte Ihnen nähere Informationen zum regionalen Kriegsgeschehen in der Umgebung des Hürtgenwaldes vermitteln. Die Exkursion führt Sie entlang an Spuren und Relikten auf dem ehem. Schlachtengelände. Sie erfahren, was der Krieg mit und aus Menschen unterschiedlichster Nationen macht und wie Mythen und Legenden die Erinnerungskultur mitbestimmen.“

  • MTB Tour "Schlacht im Hürtgenwald"

    In 6 Stunden führen wir Sie mit dem Mountainbike auf 45,8 Km auf den Spuren der alliierten Truppen. Wir zeigen Ihnen viele Abschnitte und original Schauplätze, an denen heftige Kämpfe statt fanden. Seien Sie gespannt auf Teile des Westwalls, den Kalltrail, Bunkeranlagen im Bereich des Ochsenkopfes bei Raffelsbrand, das Minenfeld "Wilde Sau" und das Wehebachtal. Auf dieser Tour verbinden wir viele wichtige Regionen im Hürtgenwald, um einen Gesamteindruck zu vermitteln.

  • MTB Tour "Westwall & Kall-Trail"

    In 3 Stunden führen wir Sie mit dem Mountainbike auf 18,5 Km durch das geschichtlich so interessante und sehenswerte Kalltal. Wir zeigen Ihnen einen Teil des Westwalles und des Kalltrails. Historische Monumente, versteckt im Hang und Originalschauplätze, an denen die alliierten Truppen gegen die deutschen Einheiten lange und verlustreich kämpften. Die Kämpfe im Kalltal, die Geschichte des Westwalles und die Mythen aus dieser Zeit sind Thema dieser Tour.

  • Wanderung entlang des Westwallweges

    Lassen Sie sich die Geschehnisse vor, während und nach der Fertigstellung richtig darstellen. Das betrifft sowohl politische und militärische Aspekte als auch die der Zivilbevölkerung zu dieser Zeit in unserer Region. In gebückter Haltung geht es auf Entdeckungsreise, 70 Jahre zurück um einen Blick aus der MG-Scharte zu werfen. Auf dem 9km langen Westwallweg kann man verschiedenste Bunkeranlagen besichtigen, die einem einen Eindruck vermitteln, wie eng und bedrückend es in einem Bunker war. Ein Veteran und Hauptmann im zweiten Weltkrieg beschrieb die Architektur als schwer und niedrig, die Luft ist ölig und schlägt sich feucht an den Wänden nieder.